Die Farben der Fremde

Die Farben der FremdeMigrantenkinder schlagen mit literarischen Texten Brücken zwischen alter und neuer Heimat

Das Projekt »Literarische Brücken bauen« entstand aus einer Idee des türkischen Schriftstellers Nevfel Cumart, die auf seiner Erfahrung mit kreativem Schreiben an Schulen mit vielen ausländischen Jugendlichen beruht. Der Leitgedanke des Projektes ist, dass Jugendliche deutscher und nichtdeutscher Herkunft gemeinsam unter professioneller Anleitung eines Schriftstellers mit Migrationserfahrung Texte zu Themen wie Heimat und Fremde, Toleranz und Verständigung verfassen.

An insgesamt vier Haupt- und zwei Realschulen in Bayern leitete Cumart jeweils zwei Tage lang kreative Schreibwerkstätten mit Gruppen von Jugendlichen aus den 7. bis 9. Klassen. Dabei handelte es sich um »bunt gemischte« Gruppen aus bis zu acht Herkunftsländern. Insgesamt nahmen rund 150 Schülerinnen und Schüler an diesen Schreibwerkstätten teil.

Dabei ging es nicht nur um die großen Themen wie Heimat, Fremde, Ausländerdasein und Ausgrenzung. Auch Freundschaft und Liebe sowie eigene Ängste und Sorgen wurden literarisch thematisiert. Oft ging es auch um das schwer zu vermittelnde Gefühl, zwischen zwei Welten zu leben: Woher komme ich? Wohin gehöre ich? Wo bin ich zu Hause?

Die Gedichte und Geschichten vermitteln in schlichten Worten und aufrichtigen Bildern einen aussagekräftigen Einblick insbesondere in das Denken und Fühlen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Über sie wird sonst nur berichtet, hier kommen sie selbst zu Worte.

Hier können Sie Presseberichte über „Die Farben der Fremde“ lesen und herunterladen:


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